Wilhelm Degen

* 08.02.1868 in Oberwil – † 23.10.1950 in Binningen
Beruf: Philologe, Historiker, Lehrer, Redaktor
Konfession: römisch-katholisch


Sohn des Heinrich, Landwirt, und der Paulina Börlin. Heirat 1906 Frances Diebold von Baden AG.

Bezirksschule Therwil, Gymnasium Basel, Philologie-Studium in Basel und Zürich, Dr. phil. 1896. Deutsch- und Französischlehrer an der Bezirksschule Böckten 1891-1897. Weitere Studien in Paris und Berlin. Ausland-Redaktor bei der Basler National-Zeitung 1899-1919. Darauf Wechsel zu den Basler Nachichten, wo er ebenfalls im Auslandressort wirkte. Betätigte sich auch als Lokalhistoriker und Sprachforscher. Arbeiten zur Deutung von Wörtern sowie über Flur-, Dorf- und Geschlechternamen, die z.T. auf dem Erhorchen der Sprache im täglichen Leben beruhen. Sein Abriss der Namenkunde führte 1947 zu Kontroverse mit Prof. Wilhelm Bruckner.

W.: Ein kirchlicher Streit im Birseck vor achtzig Jahren, BasJ 1915, 116-208. - Abriss der Namenkunde, Basel 1947.

Lit.:BN 24.10.1950. - Baumann Josef in: HK Oberwil, 1989, 467f.

Dieser Text ist aus: Birkhäuser, Kaspar: Das Personenlexikon des Kantons Basel-Landschaft. Liestal 1997.

Von „https://personenlexikon.bl.ch/index.php?title=Wilhelm_Degen&oldid=5560